Aktive Mobilität

Zu Fuß und per Fahrrad – aktiv auf dem Weg in die emissionsfreie Stadt

  • Noch scheint der Weg dahin weit, dabei kann jeder Einzelne etwas dazu beitragen: mit aktiver Mobilität wie Zufußgehen oder Radfahren. „Würde in Deutschland bis 2020 die Hälfte der Autofahrten unter 5 Kilometer zum Fahrrad- oder Fußgängerverkehr verlagert, könnten 5,8 Millionen Tonnen CO2 gespart werden“, heißt es schon 2010 im „Leitfaden Klimaschutz im Stadtverkehr“ des Umweltbundesamtes.

    Auch wenn noch nicht vollständig geklärt ist, welche Gründe Menschen zum Zufußgehen oder Radfahren bewegen, ist unumstritten, dass eine gute Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung dazu ist. Um diese bereit zu stellen, müssen Verwaltung, Planer und Verkehrsteilnehmer das Potenzial aktiver Mobilität erkennen: Stauvermeidung, weniger Emissionen und weniger Verkehrslärm sind nur einige Vorteile. Die Infrastrukturplanung im motorisierten Verkehr wird häufig Verkehrsmodell-basiert durchgeführt. Für nicht-motorisierte Mobilitätsformen steckt dieser Ansatz noch in den Kinderschuhen.

    In unseren Forschungsaktivitäten entwickeln wir unsere Verkehrsmodelle weiter, um die aktive Mobilität künftig besser in der modellbasierten Verkehrsplanung berücksichtigen zu können. Zudem beschäftigen wir uns mit den gestalterischen und planerischen Auswirkungen der neuesten Mobilitätsentwicklungen wie Fahrradverleihsystemen und entwickeln Tools, mit denen der Nutzen der aktiven Mobilität für die Städte bewertet werden kann.

    Unsere Handlungsfelder:

    • Entwicklung innovativer Konzepte zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs
    • Weiterentwicklung der Nachfrage- und Verkehrsmodelle zur Verbesserung der Modellierungsergebnisse
    • Weiterentwicklung von Methoden/Ansätzen zur Wirkungsermittlung und Bewertung

     

    Erfahren Sie mehr zum Thema Aktive Mobilität in unserem Produktportfolio.