Staus vermeiden durch besserere Möglichkeiten für den Fuß- und Fahrradverkehr

  • Das Projekt FLOW (Furthering Less Congestion by Creating Opportunities For More Walking and Cycling) befasst sich mit städtischem Straßenverkehr und untersucht die Rolle der Fußgänger und Radfahrer.


    Das Ziel der Forschung ist es, einen Paradigmenwechsel zu erreichen, in dem nicht-motorisierte Verkehrsträger als wirksames Mittel zur Linderung von Staus in den Städten anerkannt werden. Dieses Gesamtziel wird durch einen transdisziplinären Ansatz zusammen mit State-of-the-art-Tools zur Bewertung der Auswirkungen von Fußgängern und Radfahren auf die Stauzerschlagung erreicht werden.


    Stau-Bewertungsmethode

    PTV trägt zu diesem Paradigmenwechsel durch die Ausarbeitung der FLOW-Stau-Bewertungsmethode mit einer multimodalen Staudefinition und einer Reihe von multimodalen Indikatoren bei, die direkte und weitere Konsequenzen haben, um die Wirksamkeit von Fußgänger- und Radverkehrsmaßnahmen bei der Staureduzierung zu bewerten.

    Maßnahmenmodellierung und -Bewertung

    Kernstück des Beitrags von PTV ist die Weiterentwicklung der bestehenden Verkehrssimulationssoftware (PTV Visum, PTV Vissim und PTV Viswalk) sowie die Entwicklung einer sozioökonomischen Bewertung zur besseren Abschätzung der Auswirkungen von Fußgänger- und Radverkehrsmaßnahmen auf dem Gebiet des Straßentransportnetzes und damit auf Staus.

    Kapazitäts- und Netzwerkbildung

    Die anwenderfreundliche FLOW-Methodik sowie modernste Modellierungs- und Bewertungsinstrumente werden im FLOW-Städtenetzwerk europaweit direkt angewendet und getestet.