Schutz kritischer Brücken und Tunnel im Zuge von Straßen

  • Das Projekt SKRIBT befasste sich mit der Identifizierung möglicher Bedrohungsszenarien, die sich unmittelbar auf Brücken- und Tunnelbauwerke sowie deren Nutzer und Verkehrsabläufen auswirken können.


    Dabei wurden alle denkbaren natürlichen und vom Menschen ausgehenden Bedrohungsszenarien berücksichtigt (”all-hazard-Ansatz”). Mögliche Schutzmaßnahmen mittels Risiko- und Szenarioanalysen sowie gesamtwirtschaftlichen Bewertungsverfahren wurden auf ihre Wirksamkeit und Effizienz hin untersucht. Ziel war es die wirksamsten Schutzmaßnahmen zu erarbeiten und damit die Verletzbarkeit lebenswichtiger Infrastrukturen deutlich zu verringern und Schutzmaßnahmen für alle betroffenen Zielgruppen abzuleiten.

    Das Folgeprojekt SKRIBT+ entwickelte und aktualisierte das vorliegende Berechnungsverfahren unter Berücksichtigung von Sekundär- sowie Mehrfachereignissen. Darüber hinaus wurden Maßnahmenkombinationen abgebildet. Demonstrator-Tools zur Anwendung der Verfahren sind im Folgeprojekt entwickelt und an Beispielen hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit untersucht worden.


    Identifizierung kritischer Brücken und Tunnel

    Die Identifizierung kritischer Bauwerke basiert auf den verkehrlichen Auswirkungen bei Sperrung der jeweiligen Bauwerke in Form von geändertem Routenwahlverhalten.

     

    Bewertung von Schutzmaßnahmen

    Bei der Bewertung von Schutzmaßnahmen werden durch die Maßnahme vermiedenen Bauwerksausfälle mit ihren Auswirkungen hinsichtlich der Routenwahl und der Verkehrsmittelwahl betrachtet. Das entworfene Bewertungsverfahren beurteilt die Kostenwirksamkeit probater Schutzmaßnahmen unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten.  

     

    Demonstrator-Tools

    Im Rahmen von verschiedenen Demonstratoren wurden des Weiteren einzelne Schutzmaßnahmen an Beispielbauwerken exemplarisch bewertet.