Automatisiertes Fahren im städtischen Kontext – Pilotstadt München

  • Im Projekt EasyRide werden, ausgehend vom Status Quo der Landeshauptstadt München, zunächst realistische Szenarien für neue Verkehrsangebote entwickelt

  • Diese Szenarien werden dann anhand von Simulationen auf ihre Wirkungen überprüft und hinsichtlich der städtischen Ziele bewertet und optimiert. Parallel dazu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen untersucht und konkrete Änderungsvorschläge und Steuerungsstrategien entwickelt. Schlussendlich wird der pilothafte Betrieb von zwei unterschiedlichen On-Demand-Angeboten wichtige Erkenntnisse zum Betrieb und der Nutzerakzeptanz entsprechender Systeme liefern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Förderprogrammes „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ gefördert und läuft von Oktober 2018 bis Dezember 2020.


  • Erweiterung des gesamtstädtischen Verkehrsplanungsmodells

    Im Rahmen des Projektes wird das vorhandene makroskopische Planungsmodell um Aspekte der neuen Mobilitätsangebote erweitert, damit die Wirkungen unterschiedlicher Bedienszenarien/Betriebskonzepte auf das gesamtstädtische Verkehrsgeschehen ermitteln werden können.

    Technologische Weiterentwicklung

    Die aus der Erweiterung des Modells gewonnen Erkenntnisse hinsichtlich erforderlicher Anpassungen der Planungssoftware, z.B. spezielle Kenngrößen oder Funktionalitäten, werden in einem Demonstrator umgesetzt.

    Erkenntnisgewinn

    Durch die Beteiligung im Projekt können zum einen wertvolle Erfahrungen bezüglich der Anforderungen an die MaaS Modellierungen aus Sicht eines möglichen Betreibers bzw. aus Sicht von Städten gesammelt werden. Zum anderen werden Erfahrungen zur Nachfragemodellierung und Potentialabschätzung bei einem bestimmten MaaS Angebot und damit den Auswirkungen von MaaS Angeboten auf Verkehrserzeugung, Verkehrsverteilung und Modal Split innerhalb eines Verkehrsnachfragemodells gesammelt.