MORE - Multimodale Optimierung des Straßenraums in Europa

  • Städtische Korridore der Transeuropäischen Netze (TEN-T) stehen durch erhöhtes Verkehrsaufkommen unter großem Druck. Ohne Maßnahmen kann das zu Zeitverlusten im Personen- und Gütertransport führen.

  • Dies erfordert eine effizientere Nutzung des Straßenraums unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer. Gleichzeitig fordert die Entwicklung sicherer und attraktiver Städte Verkehrs- und Stadtplaner dazu, die Straße als Lebensraum zu gestalten und die bestehende Dominanz des Verkehrs zu verringern. Ihr effizientes Funktionieren ist für die lokale und nationale Wirtschaft und den Erfolg der TEN-T von entscheidender Bedeutung.

    MORE wird Verfahren für die Gestaltung von städtischen TEN-T-Korridoren entwickeln und umsetzen. MORE wird diese in fünf städtischen Zufahrtsstraßen des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) testen: Budapest, Constanța, Lissabon, London und Malmö. Die Gestaltungskonzepte berücksichtigen dabei auch wirtschaftliche und soziale Aspekte.

     

    Dieses Projekt wird im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 769276 aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union Horizon 2020 finanziert.


  • Entwicklung von Werkzeugen zur Gestaltung von städtischen TEN-T Korridoren

    MORE entwickelt Designkonzepte, welche die Aufenthaltsqualität der Straße attraktiver machen und gleichzeitig die Dominanz des Verkehrs verringern, indem sie die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen. Beispielhaft soll auch eine flexible Nutzung von Straßenraum untersucht werden.

    Verbesserung der Simulation mit PTV Vissim

    PTV Vissim wird weiterentwickelt, um eine realitätsnahe Darstellung von Aktivitäten im Straßenraum, Interaktionen zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern und dynamischen Lösungen für die Straßenraumgestaltung zu erreichen.

    Entwicklung eines Instruments zur Bewertung von Gestaltungsmöglichkeiten

    Darüber hinaus wird PTV gemeinsam mit dem University College London (UCL) und der Technischen Universität Dresden an der Entwicklung eines neuen Instruments für die Bewertung urbaner Straßenraumgestaltung arbeiten.

    Projekt-Webseite