Berechnen Sie die anfallende Lkw-Maut zuverlässig und exakt

  • Lkw-Mautgebühren machen einen Großteil der Gesamtkosten eines Transports aus und sind entscheidend für die Profitabilität eines Auftrags. Der integrierte Mautrechner von PTV Map&Guide bezieht daher bereits bei der Lkw-Routenplanung exakte Mauttarife für Sie ein und gibt Ihnen Auskunft zu den Cent-genauen Kosten für Ihre Fahrzeuge und die geplanten Strecken. Damit sind Sie in der Lage, Angebote für Ihre Auftraggeber präzise und schnell zu kalkulieren.

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So berechnen Sie Mautkosten mit PTV Map&Guide

  • Behalten Sie den Überblick über anfallende Lkw-Mautgebühren

    PTV Map&Guide berechnet die Lkw-Maut auf den Cent genau bereits bei der Routenplanung auf Basis regelmäßig aktualisierter Mautsätze und geplanter Kilometer. Dabei werden sowohl die Schadstoffklasse als auch die Achszahl Ihrer Fahrzeuge berücksichtigt. So behalten Sie alle anfallenden Mautkosten im Blick und müssen nicht mit unerwarteten Gebühren rechnen. Zudem können Sie Strecken, auf denen Mautkosten anfallen, gezielt vermeiden und so Ihre Transportkosten senken.

  • Profitieren Sie von den zahlreichen Vorteilen unseres Lkw-Routenplaners PTV Map&Guide

    • Mautpflichtige Bundesstraßen und Autobahnen werden bereits bei der Lkw-Routenplanung berücksichtigt und die anfallenden Mautgebühren auf den Cent genau kalkuliert
    • Auch Sondermauten für Brücken oder Tunnel werden berücksichtigt
    • Mautänderungen oder neue Mautstrecken werden umgehend in die Datenbank von PTV Map&Guide implementiert und in die Lkw-Routenplanung einbezogen
    • Die Mautkostenberechnung findet immer fahrzeuggenau statt

     

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    Das müssen Sie über die Lkw-Maut in Deutschland wissen
  • Wer muss die Lkw-Maut bezahlen?
    • Mautpflichtig sind inländische und ausländische Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) von mindestens 7,5 Tonnen, die für den Güterkraftverkehr bestimmt oder für diesen eingesetzt werden. Dabei spielt die tatsächliche Beladung keine Rolle – allein die technische Voraussetzung zählt. Bei Kombinationen wie Lkw mit Anhänger werden die einzelnen Zulassungswerte üblicherweise miteinander addiert. Weitere Informationen zum Thema Mautberechnung finden Sie hier.

      Bestimmte Fahrzeuge sind nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz von der Maut befreit. Diese Ausnahmeregelung betrifft beispielsweise Fahrzeuge, die weder für den Güterkraftverkehr bestimmt sind noch hierfür verwendet werden. Weitere Informationen zur Mautbefreiung finden Sie hier. Zudem wird der Einsatz moderner Lkw mit geringeren Emissionen durch einen ebenso geringeren Mautsatz begünstigt.

      Übrigens: Häufig wird der Begriff zulässige Gesamtmasse (zGM) synonym mit dem Begriff zulässiges Gesamtgewicht (zGG) verwendet. In Österreich ist zudem der Begriff höchtzulässiges Gesamtgewicht (hzG) geläufig.

  • Wie wird die Lkw-Maut berechnet?
    • Die Maut hängt von drei Faktoren ab:

       

      1. Der zurückgelegten Kilometer auf mautpflichtigen Strecken
      2. Der Achszahl
      3. Der Schadstoffklasse

      Die Maut ist eine streckenbezogene Nutzungsgebühr und wird für die tatsächlich zurückgelegten Kilometer erhoben. Dabei gilt je Fahrzeug bzw. Mautkategorie ein fester Mautsatz, der für jeden gefahrenen Kilometer auf mautpflichtigen Strecken anfällt. Der Mautsatz variiert und richtet sich nach der Anzahl der Achsen und der Schadstoffklasse des Fahrzeugs. Die Achszahl wird berücksichtigt, da sie beeinflusst, wie stark das Fahrzeug die Verkehrswege beansprucht und wie hoch die Kosten der durch das Fahrzeug verursachten Infrastrukturerhaltung sind.  Die Schadstoffklasse hat einen Einfluss auf die Luftverschmutzung, die durch das Fahrzeug erzeugt wurde.

  • Wo wird in Deutschland Maut erhoben?
    • In Deutschland werden derzeit auf etwa 12.800 Kilometern Autobahnen und 2.300 Kilometern Bundesstraßen Mautgebühren erhoben. Ab dem 1. Juli 2018 wird die kostenpflichtige Maut jedoch auf sämtliche Bundesstraßen ausgeweitet. Dies entspricht weiteren 40.000 Kilometern. Das gesamt mautpflichtige Streckennetz können Sie hier einsehen.

  • Wie wird die Lkw-Maut kassiert?
    • Für die Abrechnung der Mautgebühren bestehen drei Möglichkeiten: Eine automatisierte Abrechnung, eine manuelle Einbuchung an über 3.500 Terminals oder eine digitale Bezahlung über das Internet.

      Für die automatisierte Abrechnung muss eine On-Board-Unit (OBU) im Lkw eingebaut werden. In Kombination mit dem GPS des Fahrzeugs wird die Maut anhand der gefahrenen Strecke automatisch kalkuliert und per Mobilfunk an die Toll Collect GmbH weitergeleitet.

      Alle offiziellen Informationen zum Thema Bezahlung finden Sie auf der Webseite der Toll Collect GmbH.

  • Wie wird die Einhaltung der Lkw-Mautpflicht kontrolliert?
    • 300 fest installierte Kontrollbrücken und 600 fest installierte Kontrollsäulen prüfen automatisiert, ob die Lkw-Maut ordnungsgemäß entrichtet wurde. Rund 300 mobile Teams des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) kontrollieren rund um die Uhr die korrekte Entrichtung der Maut mit eigens dafür ausgestatteten Kontrollfahrzeugen. Zudem führen Beamte des BAG stichprobenartige Betriebskontrollen durch, bei denen Sie anhand von Frachtpapieren und Tankbelegen die Plausibilität der entrichteten Maut prüfen.

      Informationen zu Kontrollen und den Folgen von Verstößen finden Sie hier.

  • Mit welchen Strafen und Bußgeldern müssen Sie rechnen, wenn Sie die Lkw-Maut nicht oder nur teilweise entrichtet haben?
    • Sollte die Maut nicht beglichen werden, ist mit hohen Strafen zu rechnen: Zum einen müssen die gefahrenen Kilometer nachträglich bezahlt werden. Kann die hinterlegte Strecke nicht ermittelt werden, wird pauschal mit 500 gefahrenen Kilometern gerechnet. Zum anderen wird ein Bußgeld erhoben, welches individuell anhand der Schwere des Verstoßes berechnet wird. Hierbei muss der Fahrer ein Bußgeld von mindestens 240 Euro und der Besitzer des Lkws von 480 Euro entrichten. Bei besonders schweren Verstößen können Bußgelder von bis zu 20.000 Euro verhängt werden.

      Informationen zu Kontrollen und den Folgen von Verstößen finden Sie hier.