PTV Visum - Frequently Asked Questions (FAQs)

(#VIS16420)

Warum übersteigen die Belastungswerte einer Streckenspinne die der Streckenbelastung?

Wenn das Rückstaumodell aktiv ist, werden Umlegungsergebnisse an Strecken (und auch an Anbindungen, (Ober-)Abbiegern und (Ober-)Knoten) verändert, nämlich dann wenn hinter einem Engpass weniger Verkehr weiterfliesst.
Die gespeicherten Wege werden jedoch nicht verändert und genau die werden von Spinnen verwendet.
Es gibt drei Methoden um die Spinnenbelastung mit der Streckenbelastung in Einklang zu bringen:

A) Anstelle der Darstellung der Streckenbelastung aus dem Attribut 'Belastung-VSys [Fzg] (C,AP)', kann man auch die Attribute 'Belastung IV Nachfrage [Fzg] (AP)' oder 'Belastung Nachfrage NSeg [Fzg] (C,AP)' (getrennt nach Nachfragesegment) verwenden.

B) Näherungswerte für die Spinnenbelastung berechnen:
1) Ein benutzerdefiniertes Formelattribut 'ratio' für Strecken (Abbieger, Oberabbieger) definieren nach der Formel: [Belastung IV [Fzg] (AP)] / [Belastung Nachfrage IV mit Grundbelastung [PkwE]].
2) Ein benutzerdefiniertes Formelattribut 'aktuelle Spinnenbelastung' Strecken (Abbieger, Oberabbieger) definieren nach der Formel: [Belastung Spinne (IV)] x [ratio].
3) Das Attribut 'aktuelle Spinnenbelastung' in den Streckenbalken aufnehmen.

- Anmerkung: Wenn ein Strom nicht von der Engstelle betroffen war, trägt seine Belastung zum Attribut [Belastung IV [Fzg] (AP)] bei, was zu einer Überschätzung der aktuellen Spinnenbelastung führt.

C) Das Rückstaumodell ausschalten:
1) Rechnen -> Verfahren -> Funktionen -> Rückstaumodell -> Stauberechnung aktiv - deaktivieren.
2) Grafik -> Spinne -> Ausführen (Auch wenn das Rückstaumodell nichts mit Spinnen zu tun hat, es verändern sich durch das Ein- oder Ausschalten Umlegungsergebnisse, worauf pauschal mit dem Zurücksetzen der Spinne reagiert wird.).