• Nach über 30 Jahren im Dauerbetrieb, steht die verkehrliche Hauptschlagader Berlins, die A111 / A100 vor einer Grundsanierung. Ein Großprojekt, das viele Fragen aufwirft. Dafür wird ein integriertes Verkehrs- und Baukonzept erstellt, das alle Aspekte betrachtet und passende Handlungsempfehlungen liefert. Das Umsetzungskonzept wird im Anschluss folgen.

    • Die Experten der PTV Transport Consult helfen dabei, wichtige Fragen zu beantworten, z. B. Welche Bauabschnitte müssen gebildet werden? Wie muss der Verkehr während der Bauzeit organisiert werden? Welche verkehrlichen Auswirkungen werden erwartet? Welche Informationen müssen den Verkehrsteilnehmern bereitgestellt werden und wie kann der Verkehr über lenkende Maßnahmen beeinflusst werden?

      Masterpläne für Verkehr erstellen

Projektbeschreibung

  • Die A111 im Nordwesten Berlins verbindet den Berliner Ring (A10) mit der Stadtautobahn A100 und bewältigt täglich bis zu 180.000 Fahrzeuge. Auf Grund der fortgeschrittenen Alterung muss die gesamte Verkehrsanlage von der Landesgrenze Berlin/Brandenburg bis zum Autobahndreieck Charlottenburg sowie weiter auf der A100 bis zur Westendbrücke grundlegend saniert werden. Während ein „Team Bau“, die baulichen Aspekte der Sanierung untersuchte, erstellte das „Team Verkehr“, unter der Federführung der PTV Transport Consult das verkehrliche Realisierungskonzept.


  • Problemstellung: Sanierung im laufenden Betrieb
    • Die dringend notwendige Sanierung der A111 und A100 stellt einen erheblichen Eingriff in die Verkehrsinfrastruktur und den Verkehrsablauf in Berlin dar. Da zum Beispiel Brücken-, Tunnel-, und Trogbauwerke modernisiert oder ganz erneuert werden müssen, sind erhebliche verkehrliche Einschränkungen der Autobahn unvermeidlich.


      Zudem sind Alternativrouten nur begrenzt verfügbar, so dass die Sanierung im laufenden Betrieb durchgeführt werden muss. Somit waren die Abhängigkeiten zwischen den erforderlichen Baumaßnahmen und den zu gewährleistenden verkehrlichen Funktionen der Autobahn zu beachten.

  • Strategien zur Verlagerung des Verkehrs
    • Um die verkehrlichen Auswirkungen für angrenzende Stadtteile auf ein Minimum zu reduzieren und die Erreichbarkeit zu gewährleisten, erarbeitete das „Team Verkehr“ ein verkehrliches Realisierungskonzept. Dabei war eine ganzheitliche Betrachtung unumgänglich. So hat das Projektteam neben der konventionellen räumlichen Umleitung des Verkehrs auch Strategien zur modalen und zeitlichen Verlagerung des Verkehrs entwickelt. Die Themen Verkehrsinformation und Verkehrslenkung waren dabei von zentraler Bedeutung.

  • Ergebnis: Integriertes Verkehrs- und Baukonzept
    • Die Optimierung des Gesamtablaufs der Sanierung erfolgte in einem iterativen Prozess zwischen den zwei Projektteams für Bau und Verkehr. Dabei wurden die Wechselwirkungen zwischen:

      • den technologisch bedingten Bauzuständen,
      • dem zeitlichen Ablauf der Baumaßnahmen
      • und den daraus resultierenden Verkehrszuständen

      betrachtet. Gemeinsames Optimierungsziel war, die Auswirkungen auf die anliegenden Nutzungen unter Beachtung verkehrlicher, zeitlicher und finanzieller Aspekte sowie der Umweltauswirkungen zu minimieren. Unterstützt wurden beide Teams durch weitere Fachgutachter wie beispielsweise durch Experten für die Baulogistik und die Tunnelsicherheit.

      Die Ergebnisse der beiden Teams wurden zu einem integrierten Verkehrs- und Baukonzept verdichtet.

       

       

  • Sicherheitsgutachten für die Tunnel
    • In einem separaten Projekt wurde ein detailliertes Sicherheitsgutachten für die Tunnel erstellt. Dieser Auftrag wurde ebenfalls an die PTV Transport Consult vergeben. 

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