PTV Visum
Häufige Fragen (FAQs) zu
PTV Visum
Finden Sie schnell Antworten zu den Kernfunktionen von PTV Visum, typischen Anwendungsbereichen, Preis- und Lizenzoptionen sowie verfügbaren Schulungsangeboten.
PTV Visum & Anwendungsfälle
Was ist PTV Visum?
PTV Visum ist die weltweit führende Software für multimodale Verkehrsplanung und makroskopische Verkehrsmodellierung und wird von Städten und Behörden international eingesetzt.
Sie integriert Straßenverkehr, öffentlichen Verkehr, Rad- und Fußverkehr in einer einzigen Plattform und ermöglicht Planern die Entwicklung von Strategien, die Mobilität und Nachhaltigkeit in Einklang bringen.
Mit leistungsfähigen Nachfrageprognosen und fortschrittlichen Verkehrsumlegungsverfahren, darunter Gleichgewichtsumlegung und Simulationsbasierte dynamische Umlegung (SBA), liefert PTV Visum realitätsnahe, stadtweite Prognosen. Diese helfen Entscheidungsträgern, Zukunftsszenarien zu testen und Investitionen zu priorisieren.
Durch die Kombination aus Skalierbarkeit, Genauigkeit und multimodaler Tiefe befähigt PTV Visum Verantwortliche, fundierte und evidenzbasierte Mobilitätsentscheidungen zu treffen.
Wer nutzt PTV Visum?
- Öffentliche Institutionen und Ministerien setzen PTV Visum für die regionale Planung, die Bewertung verkehrspolitischer Maßnahmen und Investitionsentscheidungen in Infrastruktur ein.
- Städte und Gemeinden nutzen die Software, um multimodale Mobilitätsstrategien zu entwickeln, die Effizienz, Erreichbarkeit und Nachhaltigkeit miteinander in Einklang bringen.
- Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde und große Bahngesellschaften wenden PTV Visum an, um Netze, Angebot und Fahrplan sowie Fahrzeugflotten zu optimieren.
- Ingenieur- und Planungsbüros nutzen es, um für ihre Auftraggeber evidenzbasierte Gutachten und Studien zu erstellen.
Darüber hinaus kommt PTV Visum auch an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zum Einsatz - sowohl in der Lehre als auch zur Weiterentwicklung von Methoden der Verkehrsmodellierung.
Wie nutzen Städte und Kommunen PTV Visum?
Stadtverwaltungen setzen zunehmend auf mit PTV Visum erstellte digitale Zwillinge, um die Mobilitätsplanung stärker evidenzbasiert und resilient zu gestalten. Durch den Aufbau eines virtuellen Abbilds des Verkehrssystems können Straßenverkehr, öffentlicher Verkehr, Rad- und Fußverkehr in einem konsistenten Modell zusammengeführt werden, das die Realität abbildet.
Dieser digitale Zwilling dient als Testumgebung zur Bewertung von Infrastrukturprojekten, neuen Mobilitätsangeboten und verkehrspolitischen Maßnahmen noch vor deren Umsetzung – wodurch Risiken und Kosten reduziert werden.
Mithilfe szenariobasierter Prognosen und fortschrittlicher Verkehrsumlegungsverfahren lassen sich „Was-wäre-wenn“-Fragen untersuchen, Auswirkungen auf Stau, Emissionen und Erreichbarkeit messen und Strategien sicher anpassen.
Durch die Anbindung des digitalen Zwillings an Echtzeit- oder periodisch aktualisierte Datenquellen bleiben die Modelle stets aktuell und ermöglichen eine kontinuierliche Planung, anstelle einmaliger Studien.
Warum eignet sich PTV Visum besonders für die städtische Mobilitätsplanung?
PTV Visum ist das führende Werkzeug für die Planung und Optimierung urbaner Mobilität, da es multimodale Tiefe, Skalierbarkeit, Rechengeschwindigkeit und Präzision in einer einzigen Software vereint. Es ermöglicht Planern in einem konsistenten Modell ganze Städte zu analysieren, inklusive Straßennetz, öffentlichem Verkehr, Rad- und Fußverkehr.
Mit leistungsfähigen Nachfrageprognosen und fortschrittlichen Verkehrsumlegungsverfahren, darunter die Simulationsbasierte dynamische Umlegung (SBA), liefert PTV Visum Vorhersagen, die reale Dynamiken wie Staus, Warteschlangen und multimodale Wechselwirkungen realistisch abbilden. Über das integrierte Szenariomanagement können Entscheidungsträger künftige Optionen transparent vergleichen und Strategien identifizieren, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Erreichbarkeit bestmöglich ausbalancieren.
Indem PTV Visum strategische Planung und operative Detailtiefe in einem System vereint, befähigt es Städte zu fundierten, evidenzbasierten Entscheidungen, die die urbane Mobilität heute verbessern und gleichzeitig auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten.
Kann PTV Visum sowohl von öffentlichen Stellen als auch von Ingenieur- und Planungsbüros eingesetzt werden?
Ja. PTV Visum ist so konzipiert, dass es sowohl von öffentlichen Stellen als auch von Unternehmen eingesetzt werden kann und dadurch eine außergewöhnliche Vielseitigkeit bietet.
Behörden, Städte und regionale Einrichtungen nutzen die Software, um Infrastrukturinvestitionen zu bewerten, Maßnahmen zu entwickeln und langfristige Mobilitätsstrategien zu erarbeiten.
Gleichzeitig setzen Ingenieur- und Planungsbüros sowie Verkehrsunternehmen PTV Visum ein, um belastbare Verkehrsstudien, Machbarkeitsanalysen und optimierte Angebotskonzepte für ihre Auftraggeber zu erstellen.
Da die Software multimodale Planung, Nachfrageprognosen und ein leistungsfähiges Szenariomanagement integriert, stellt sie ein konsistentes, evidenzbasiertes Fundament für Entscheidungsprozesse bereit - unabhängig davon, ob sie in öffentlichen Einrichtungen oder in der Privatwirtschaft eingesetzt wird.
Wie simulieren Ingenieurbüros die Auswirkungen neuer Verkehrsinfrastruktur?
Ingenieurbüros nutzen PTV Visum, um detaillierte, datenbasierte Szenarien zu erstellen, die prüfen, wie neue Infrastruktur, etwa Straßen, Brücken, Bahnstrecken oder Verkehrsknoten, das Verkehrsverhalten und die Leistungsfähigkeit des Netzes verändern wird.
Ausgangspunkt sind kalibrierte Basismodelle der aktuellen Nachfrage und Verkehrssituation. Darauf aufbauend wird die geplante Infrastruktur als neue Szenarioversion eingeführt. Mithilfe der Nachfrageprognose und fortschrittlicher Verkehrsumlegungsverfahren - einschließlich der Simulationsbasierten dynamischen Umlegung (SBA) zur realistischen Abbildung von Staus und Warteschlangen - wird bewertet, wie das Projekt Verkehrsflüsse, Reisezeiten, Erreichbarkeit und Modal Split im gesamten Netz beeinflusst.
Die Ergebnisse können direkt mit dem Bezugsfall und alternativen Varianten verglichen werden. So können Ingenieurbüros Nutzen quantifizieren, Risiken aufzeigen und Entscheidungsträgern belastbare Grundlagen für Investitionen bereitstellen.
Unterstützt PTV Visum die Zusammenarbeit in Verkehrsplanungsprojekten?
Ja. PTV Visum ist darauf ausgelegt, die Zusammenarbeit zwischen Teams, Organisationen und Stakeholdern zu unterstützen. Über PTV Hub können Modelle zentral gespeichert und Szenarien sicher geteilt werden, sodass alle Projektpartner mit der aktuellsten Version der Netz- und Nachfragedaten arbeiten – ohne Versionskonflikte oder Datensilos.
Neu hinzugekommen ist eine cloud-basierte Kommentarfunktion in PTV Hub: Planende können nun direkt in den Modellen, Netzeditoren oder Dashboards Anmerkungen verfassen und diskutieren, anstatt Rückmeldungen per E-Mail oder verstreuten Dokumenten auszutauschen. Dies verbessert die Kommunikation im Projektteam, erleichtert Review-Zyklen und macht Probleme und Aufgaben kontextbezogen sichtbar.
Dieser Cloud-basierte Zugriff erleichtert die Kooperation mehrerer Beteiligter, von städtischen Behörden bis hin zu Ingenieur- und Planungsbüros. In Kombination mit dem Szenariomanagement und der transparenten Ergebnisdarstellung von PTV Visum können Teams Alternativen direkt nebeneinander vergleichen, evidenzbasierte Entscheidungen abstimmen und Ergebnisse sowohl Fachleuten als auch Entscheidungsträgern klar kommunizieren. Dieses kollaborative Umfeld beschleunigt die Konsensfindung und stellt sicher, dass komplexe Verkehrsstrategien koordiniert und zukunftssicher entwickelt werden.
Kann PTV Visum auch für großräumige bzw. nationale Verkehrsmodelle eingesetzt werden?
Ja. PTV Visum lässt sich nahtlos auf nationale Netze skalieren und bildet Straße, Schiene, Güterverkehr und öffentlichen Verkehr in einem einzigen Modell ab. Es unterstützt Regierungen bei der Nachfrageprognose, der Bewertung verkehrspolitischer Maßnahmen und bei Investitionsentscheidungen in Infrastruktur auf Landes- bzw. Bundesebene.
Die leistungsfähigen Datenmodelle und Algorithmen von PTV Visum ermöglichen den Aufbau von Verkehrsmodellen im nationalen Maßstab - mit höchstem Detaillierungsgrad und differenzierter Segmentierung.
Eignen sich PTV Visum und PTV Vissim für großskalige Stadtsimulationen?
Ja. PTV Visum und PTV Vissim sind komplementäre Werkzeuge, die gemeinsam großräumige Stadtsimulationen auf unterschiedlichen Detailebenen abdecken.
PTV Visum arbeitet auf der makroskopischen Ebene und modelliert effizient multimodale Nachfrage und Verkehrsströme in gesamten Metropolregionen. Damit können Planer Verkehrsflüsse prognostizieren, Strategien testen und Infrastrukturinvestitionen konsistent über alle Verkehrsmittel und Szenarien hinweg bewerten.
PTV Vissim hingegen bietet die mikroskopische Detailtiefe und simuliert die Interaktionen einzelner Fahrzeuge, Radfahrender und Fußgänger.
In beiden Werkzeugen ist zudem eine gemeinsame Methodik für die mesoskopische Modellierung vorhanden, welche eine detailliertere Abbildung des Straßenverkehrs als in makroskopischen Netzmodellen erlaubt, jedoch in der Verkehrssimulation weniger detailliert arbeitet als mikroskopische Verfahren.
In beiden Werkzeugen ist zudem eine gemeinsame Methodik für die mesoskopische Modellierung vorhanden. Diese ermöglicht eine detailliertere Abbildung des Straßenverkehrs als makroskopische Netzmodelle. Gleichzeitig arbeitet sie in der Verkehrssimulation weniger detailliert als mikroskopische Verfahren.
Für Großstädte lassen sich beide Werkzeuge koppeln: PTV Visum liefert Nachfrage und strategischen Kontext, während PTV Vissim detaillierte operative Analysen auf Korridor- oder Knotenpunkt-Ebene bereitstellt. Das umfassende Netzmodell in PTV Visum erlaubt es die meisten Details zu Knotenpunkten und Signalsteuerungen im großräumigen Modell vorzuhalten und daraus kleinräumige Teilmodelle für detaillierte mikroskopische Analysen zu extrahieren.
Gibt es aktuelle Fallstudien mit PTV Visum?
Ja. Aktuelle Referenzprojekte zeigen, wie PTV Visum weltweit eingesetzt wird, um heutige Herausforderungen der Mobilität fundiert zu analysieren und zu bewerten. Beispiele umfassen unter anderem die Evakuierungsplanung in den USA, einen neuen Ansatz zur Radverkehrsmodellierung für Bordeaux, die Optimierung von Eisenbahnflottenkapazitäten in Südkorea zur Vermeidung von Überbuchungen, sowie die Modellierung von Taxi-Zubringerverkehren zur Optimierung eines BRT-Netzwerks.
Diese Referenzprojekte verdeutlichen die Vielseitigkeit von PTV Visum über unterschiedliche Regionen und Verkehrsträger hinweg und zeigen seine Stärke bei der Erstellung zuverlässiger, szenariobasierter Prognosen für die strategische Verkehrsplanung und operative Entscheidungsprozesse.
Mehr erfahren:
Wie gehen Softwarelösungen auf die Anforderungen entstehender Smart Cities ein?
Smart Cities benötigen Werkzeuge, die vielfältige Daten integrieren, multimodale Planung unterstützen und evidenzbasierte Entscheidungen ermöglichen. Lösungen wie PTV Visum schaffen hierfür einen digitalen Zwilling des Verkehrssystems, in dem motorisierter Individualverkehr (MIV), öffentlicher Verkehr, Rad- und Fußverkehr in einem konsistenten Modell abgebildet werden.
Durch die Anbindung an Echtzeit- oder periodisch aktualisierte Datenquellen können Planer die Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems laufend beobachten und die Auswirkungen neuer Technologien, etwa Carsharing, Mikromobilität, Umweltzonen oder autonomen Fahren, realistisch simulieren.
Szenariobasierte Prognosen helfen Stadtverantwortlichen, Politiken und Infrastrukturinvestitionen transparent zu bewerten. Gleichzeitig sorgt die Cloud-basierte Zusammenarbeit dafür, dass sich alle Beteiligten auf eine gemeinsame Vision verständigen können.
Auf diese Weise verwandeln Softwarelösungen komplexe Mobilitätsfragen in umsetzbare, zukunftsfähige Strategien für Smart Cities.
ÖPNV - Planung
Wie unterstützt PTV Visum die Planung des öffentlichen Verkehrs?
PTV Visum bietet einen umfassenden Rahmen für die ÖPNV-Planung, indem es alle Verkehrsträger - Bus, Bahn, Tram und Metro - in einem gemeinsamen multimodalen Modell integriert. Planer können Netze, Fahrpläne und Linienkonzepte entwerfen und optimieren sowie unmittelbar testen, wie Angebotsänderungen Fahrgastströme, Wartezeiten und Erreichbarkeit beeinflussen.
Mit leistungsfähigen Verfahren wie der taktfeinen Modellierung und der kapazitätsbeschränkten Fahrgastumlegung bildet PTV Visum das Fahrgastverhalten realitätsnah ab, darunter Routenwahl, Umstiege sowie Kapazitäts- bzw. Crowding-Effekte.
Über das Szenariomanagement können Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen Alternativen, von neuen Linien bis hin zu Angebotsanpassungen, transparent bewerten und Entscheidungen auf belastbaren, evidenzbasierten Prognosen aufbauen. So lassen sich Effizienz, Servicequalität und langfristige Nachhaltigkeit von ÖPNV-Systemen verbessern.
PTV Visum unterstützt den Import von ÖPNV-Netzen aus gängigen Branchenstandards (GTFS, HAFAS, railML, VDV452) und deren Zusammenführung mit weiteren Daten.
Zudem stellt die Software zahlreiche leistungsfähige grafische Werkzeuge bereit, die ÖPNV-Planern vertraut sind, darunter ein grafischer Fahrplaneditor, ein interaktives Liniennetzdiagramm, ausgereifte Verfahren zur Umlauf- und Fahrzeugeinsatzplanung (inklusive Elektrobusse und Ladeinfrastruktur) sowie ein Umlaufeditor und vieles mehr.
Wann sollte ich PTV Lines und wann PTV Visum für die ÖPNV-Planung einsetzen?
PTV Lines und PTV Visum sind komplementäre Werkzeuge, erfüllen aber unterschiedliche Zwecke im Planungsprozess des öffentlichen Verkehrs.
PTV Lines ist auf die taktische Ebene ausgerichtet: Es unterstützt Planerinnen und Planer dabei, Linienkonzepte und Fahrpläne schnell zu entwickeln, zu vergleichen und zu optimieren, mit starkem Fokus auf betriebliche Effizienz und Fahrgastnutzen. Damit eignet es sich besonders für Aufgabenträger und Betreiber, die Angebotsszenarien testen und Netze interaktiv feinjustieren möchten.
PTV Visum hingegen dient der strategischen Ebene, auf der es darum geht, den öffentlichen Verkehr in ein multimodales, stadt- oder regionsweites Modell zu integrieren. Es prognostiziert Nachfrage, bewertet Wechselwirkungen zwischen Verkehrsträgern und analysiert, wie Angebotsänderungen Verkehrsflüsse, Erreichbarkeit und langfristige Mobilitätsstrategien beeinflussen.
Organisationen können PTV Lines für die detaillierte Angebotsgestaltung einsetzen und diese Ergebnisse anschließend in PTV Visum übernehmen, um eine netzweite Bewertung vorzunehmen.
Wie lassen sich Linienauslastung und Betriebskosten in PTV Visum analysieren?
PTV Visum stellt umfassende Werkzeuge bereit, um die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von ÖPNV-Linien und -Netzen zu bewerten. Planerinnen und Planer können zentrale Kennzahlen wie Fahrgastaufkommen, Reisezeiten und Auslastungsgrade entlang einzelner Linien, Routen oder Haltestellen sowie für beliebige Gebiete (z. B. Gemeinden oder Verbundräume) analysieren.
Mit den integrierten Kostenmodellen berechnet PTV Visum zudem die Betriebskosten auf Basis von Flottengröße, Laufleistung und Fahrplänen. So können Betreiber ihre Effizienz messen und die wichtigsten Kostenfaktoren identifizieren.
Die Verbindung von Leistungs- und Kostenanalyse in einem Modell ermöglicht den Vergleich von Alternativen, eine optimale Ressourcennutzung und das richtige Gleichgewicht zwischen Servicequalität und finanzieller Tragfähigkeit. Außerdem lassen sich verschiedene Tarifsysteme abbilden und die erwarteten Fahrgelderlöse prognostizieren.
Welche Tools eignen sich für die Analyse und Optimierung von Umsteigeknoten im ÖPNV?
Umsteigeknoten wie Bahnhöfe, Umsteigepunkte oder Terminals sind zentrale Elemente der urbanen Mobilität - und moderne Plattformen wie PTV Visum liefern das analytische Fundament, um sie zu planen und zu optimieren.
Mit multimodaler Modellierung können Planerinnen und Planer simulieren, wie und wann Fahrgäste ankommen, umsteigen und weiterreisen - über Straße, Schiene, Bus, Rad und Fußwege hinweg. PTV Visum unterstützt zudem detaillierte Einzugsgebiets- und Erreichbarkeitsanalysen und zeigt, wie gut ein Knotenpunkt an sein Umfeld angebunden ist.
Darüber hinaus bewertet PTV Visum Linienbelastungen, Fahrgastströme und Umsteigezeiten, sodass sich Entwurfsvarianten oder Angebotsanpassungen gezielt testen lassen. In Kombination mit Kosten- und Leistungskennzahlen hebt die Software Engpässe hervor und zeigt Potenziale zur effizienteren Gestaltung von Umsteigeknoten auf.
Nachhaltigkeit & Verkehrssicherheit
Wie berechnet PTV Visum Emissionen?
PTV Visum verfügt über integrierte Verfahren zur Berechnung von Emissionen und Umweltwirkungen auf Basis der Ergebnisse der Verkehrsmodellierung.
Anhand berechneter Verkehrsbelastungen, Geschwindigkeiten und Netzleistungskennzahlen wendet die Software Emissionsfaktormodelle an. Dabei werden unter anderem Fahrzeugkategorien sowie geschwindigkeitsabhängige Emissionsfunktionen berücksichtigt, um Emissionen wie CO₂, NOₓ und Feinstaub zu berechnen.
Dazu nutzt PTV Visum die aktuellen Emissionsfaktoren, Flottenzusammensetzungen und -prognosen aus den in der Branche etablierten Modellen HBEFA (Handbuch Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs) und COPERT. Diese Faktoren können an internationale Standards oder lokale Vorgaben angepasst werden, wodurch die Ergebnisse auf regionale Rahmenbedingungen übertragbar sind.
Durch die Kombination aus Nachfrageprognose, Verkehrsumlegung und Emissionsmodellierung lässt sich analysieren, wie Infrastrukturprojekte, verkehrliche Maßnahmen oder Veränderungen im Modal Split die Umweltbilanz im gesamten Netz beeinflussen.
So können Entscheidungsträger Strategien nicht nur hinsichtlich der Mobilität, sondern auch bezüglich Nachhaltigkeits- und Klimazielen bewerten.
Was ist PTV Visum Safety und wofür wird es eingesetzt?
PTV Visum Safety ist eine Erweiterung von PTV Visum, die sich auf die Verkehrssicherheitsanalyse innerhalb der Verkehrsplanung konzentriert. Sie ermöglicht es Planerinnen und Planern, Sicherheitsrisiken im Verkehrsnetz zu identifizieren und zu bewerten, indem Unfalldaten mit makroskopischen Verkehrsdaten verknüpft werden.
Durch die Kombination von Verkehrsstärken, Geschwindigkeiten und Infrastruktureigenschaften erlaubt PTV Visum Safety die Analyse von Unfallschwerpunkten und ihre Beziehung zur Verkehrssituation.
Damit können Planer die Sicherheitswirkungen von Infrastrukturprojekten, Maßnahmen oder Nachfrageänderungen im Vergleich zu klassischen Mobilitätskennzahlen - wie Reisezeiten oder Stau - abschätzen.
Auf diese Weise entsteht ein ganzheitlicher Bewertungsrahmen, in dem Sicherheitsaspekte bereits früh im Planungsprozess berücksichtigt werden. So unterstützt PTV Visum Safety Behörden und Ingenieurbüros dabei, Verkehrssysteme zu entwickeln, die nicht nur effizient, sondern auch sicher sind.
Wie nutzen Städte Software für eine nachhaltige Verkehrsplanung?
Städte setzen Verkehrsplanungssoftware wie PTV Visum ein, um Verkehrsstrategien zu entwickeln, die Mobilität mit ökologischen und gesellschaftlichen Zielen in Einklang bringen. Durch die Integration von Straßenverkehr, öffentlichem Verkehr, Rad- und Fußverkehr in einem konsistenten Modell können sie Maßnahmen wie Umweltzonen, Elektrifizierung oder neue ÖPNV-Linien sowohl hinsichtlich Erreichbarkeit als auch CO₂-Reduktion bewerten.
Mit szenariobasierter Prognose vergleichen Kommunen verschiedene Alternativen transparent und stellen sicher, dass Investitionen mit langfristigen Nachhaltigkeitszielen übereinstimmen.
Die Möglichkeit, Emissionsanalysen, soziale und verteilungsbezogene Indikatoren sowie multimodale Nachfrageprognosen in einer Plattform zu kombinieren, befähigt Stadtverwaltungen zu fundierten, evidenzbasierten Entscheidungen, die Klimaschutz, Luftqualität und Lebensqualität gleichermaßen fördern.
Modellierung & Funktionen (Verkehr & Nachfrage)
Welche Verkehrsumlegungsverfahren stellt PTV Visum bereit?
PTV Visum bietet sowohl statische als auch dynamische Verkehrsumlegungsverfahren.
Auf der statischen Ebene umfasst PTV Visum unter anderem die Gleichgewichtsumlegung (Varianten wie Gleichgewicht, LUCE und Bi-conjugate Frank-Wolfe), die inkrementelle Umlegung sowie die stochastische Umlegung. Darüber hinaus stehen spezialisierte Verfahren zur Verfügung, etwa die Umlegung mit ICA (Intersection Capacity Analysis) zur Berücksichtigung der Knotenleistungsfähigkeit, TRIBUT zur realitätsnahen Modellierung von Mautsystemen sowie eine spezielle Fahrradumlegung, die Präferenzen von Radfahrenden berücksichtigt.
Für dynamische (zeitabhängige) Analysen unterstützt PTV Visum die Dynamische Gleichgewichtsumlegung (DUE) mit Rückstauabbildung und zeitvariablen Kapazitäten, die Dynamische Stochastische Umlegung (DSA) mit Zeitintervall- und Abfahrtszeitwahl sowie die Simulationsbasierte dynamische Umlegung (SBA) – ein mesoskopischer, simulationsbasierter Ansatz, der iterativ bis zur Konvergenz rechnet und die Bildung und Auflösung von Rückstaus realistisch abbildet.
In der Praxis wird die statische Gleichgewichtsumlegung für schnelle strategische Analysen eingesetzt, während DUE oder DSA verwendet werden, wenn Abfahrtszeitentscheidungen eine Rolle spielen. SBA eignet sich, wenn eine besonders realistische Darstellung von Rückstaubildung, Staulauflösung und Knotensteuerung erforderlich ist.
Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen makroskopischen und mikroskopischen Verkehrsmodellen?
Makroskopische Verkehrsmodelle stellen Verkehr als aggregierte Flüsse dar, ähnlich wie Flüssigkeitsströme. Sie eignen sich besonders für großräumige Netze und die strategische Verkehrsplanung, bei der Rechengeschwindigkeit und Skalierbarkeit wichtiger sind als die Abbildung einzelner Fahrzeuge. Typische Ergebnisse sind Strecken- und Knotenbelastungen sowie Reisezeiten. In diesem Anwendungsbereich kommt PTV Visum zum Einsatz.
Mikroskopische Verkehrsmodelle hingegen simulieren das Verhalten einzelner Verkehrsteilnehmer und deren Interaktionen, etwa Folgeverhalten, Spurwechsel und Signalsteuerung. Dadurch entstehen detaillierte Fahrzeugtrajektorien und realistische Staudynamiken.
Diese Modelle werden vor allem für betriebliche Analysen und die Gestaltung von Korridoren oder Knotenpunkten verwendet - typischerweise auf kleineren Netzen, da sie deutlich höhere Rechenressourcen erfordern. Hierfür wird PTV Vissim eingesetzt.
Auf einer mittleren Betrachtungsebene erlauben mesoskopische Ansätze die Simulation von Einzelfahrzeugen auf großräumige Netze zu übertragen. Dabei werden Knotenpunktsgeometrien und Signalsteuerungen detailliert abgebildet, bei der Simulation jedoch einfachere Verfahren für Aspekte wie Spurwechsel oder Fahrzeugfolge verwendet. Dieses Konzept ist gleichermaßen in PTV Visum (SBA) und PTV Vissim (Meso) verfügbar. Hybride Ansätze erlauben es z.B. Teilgebiete eines makroskopischen Modells in PTV Visum mit mehr Details mesoskopisch zu betrachten, oder mikroskopisch simulierte Knotenpunkte in PTV Vissim in ein umgebendes mesoskopischen Netz einzubetten.
Die Netzdaten können aufgrund des umfassenden Modells inklusive Knotengeometrien und Signalsteuerung im großräumigen PTV Visum-Modell gepflegt werden. Von dort lassen sich kleinräumige Teilmodelle für die detaillierte Analyse in PTV Vissim extrahieren und ergänzen.
Welche Verfahren zur Matrixkorrektur werden in PTV Visum unterstützt?
PTV Visum bietet zwei integrierte Verfahren zur Anpassung von Ursprung-Ziel-Matrizen (OD-Matrixanpassung, ODME): VStromFuzzy und die Methode der kleinsten Quadrate. Beide Methoden passen eine bestehende Matrix so an, dass die Ergebnisse der Verkehrsumlegung mit den beobachteten Verkehrszählungen übereinstimmen.
VStromFuzzy ist das bewährte, in PTV Visum etablierte Verfahren zur Matrixkorrektur, während die Methode der kleinsten Quadrate die quadrierten Abweichungen zwischen Zähldaten und der Ausgangsmatrix minimiert.
Das Verfahren „Kleinste Quadrate“ steht in einer statischen und einer dynamischen Variante zur Verfügung; die dynamische Form aktualisiert die Matrizen zeitabschnittsweise auf Basis dynamischer Zähldaten.
Für die Nachfrageermittlung und -erzeugung enthält der Matrix-Editor von PTV Visum außerdem ein Gravitationsmodell sowie Werkzeuge zur Verwaltung, Prüfung und Aufbereitung von Matrizen - vor oder parallel zur Korrektur.
Diese Arbeitsabläufe lassen sich bei Bedarf mit dynamischen Umlegungen kombinieren.
Welche Methoden zur Verkehrsflussoptimierung werden durch Modellierungssoftware unterstützt?
Moderne Modellierungssoftware wie PTV Visum ermöglichen es Planerinnen und Planern, den Verkehrsfluss zu optimieren, indem sie Netzsituationen simulieren und Strategien bereits vor der Umsetzung testen.
Zu den wichtigsten Verfahren gehören:
- Signaloptimierung: Anpassung von Umlaufzeiten, Grünzeiten und Signalversatzzeiten, um einen gleichmäßigeren Verkehrsablauf entlang von Hauptachsen zu erreichen (grüne Welle).
- Kapazitätsmanagement: Analyse von Fahrstreifenaufteilungen, Abbiegebeschränkungen und Knotenpunktgeometrien zur Identifikation und Beseitigung von Engpässen.
- Dynamische Umlegungsverfahren: Abbildung von Stauentwicklung, Verkehrsumlagerungen und Rückstaubildung unter unterschiedlichen Nachfrageszenarien.
Darüber hinaus können Planer auch steuernde Maßnahmen wie Mautsysteme, Zufahrtsbeschränkungen oder Bevorrechtigungsspuren bewerten, um den Verkehr gezielt umzuverteilen und eine multimodale Balance zu fördern.
Durch den transparenten Vergleich von Alternativen stellt die Software sicher, dass Optimierungsmaßnahmen messbare Verbesserungen in Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit erzielen.
Welche Datenformate kann PTV Visum für den effizienten Modellaufbau importieren und exportieren?
PTV Visum unterstützt die gängigen Datenformate, mit denen Teams Verkehrsmodelle schnell aufbauen und pflegen können.
- Kartengrundlagen: Netzwerke können direkt aus OpenStreetMap-Daten (*.pbf, *.bz2) erstellt werden. Zudem lassen sich GIS-Layer im Shapefile- oder GeoJSON-Format einlesen und schreiben (gemäß RFC 7946).
- ÖPNV-Angebotsdaten: PTV Visum importiert Daten aus GTFS, HAFAS und railML und kann VDV 452 exportieren und verarbeiten. Außerdem besteht ein Workflow, um ein Netz als Google Transit Feed (GTFS) zu speichern.
- Fahrzeugtrajektorien können aus GPX-Dateien gelesen und auf das Verkehrsnetz gemapped werden.
- Tabellen- und Datenbankaustausch: Über die Attributschnittstelle lassen sich *.att-Dateien lesen und schreiben; zusätzlich kann der Austausch über CSV-Dateien oder direkte Datenbankverbindungen erfolgen.
- Datenanreicherung und Analyse: Zur Ergänzung von Höhendaten können GeoTIFF-Dateien importiert werden, um Steigungen und z-Koordinaten in das Netz einzubinden.
Wie lassen sich Arbeitsabläufe in PTV Visum automatisieren?
In PTV Visum können Arbeitsabläufe durch die Erstellung eines Verfahrensablaufs automatisiert werden - also einer Abfolge von Arbeitsschritten (z. B. Daten öffnen, Umlegung berechnen, Ergebnisse speichern), die sich per Startbefehl automatisch und unbeaufsichtigt ausführen lässt, auch über Nacht.
Derselbe Verfahrensablauf kann auf verschiedene Szenarien angewendet werden, um einheitliche Vergleichsergebnisse zu gewährleisten. Der Fortschritt lässt sich im Fenster „Verfahrensablauf“ überwachen.
Für Skripting-Aufgaben stellt PTV Visum eine Python-Konsole in der Benutzeroberfläche sowie eine umfassende COM-API bereit. Skripte können direkt in einen Verfahrensablauf eingebunden werden - über den Schritt „Skript ausführen“ - oder als interaktive Menübefehle zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus ermöglicht die COM-API, PTV Visum über externe Prozesse oder Skripte zu steuern und so in betriebliche Workflows über mehrere Anwendungen hinweg einzubinden.
Wie bildet PTV Visum Mischverkehr ab?
PTV Visum modelliert Mischverkehr, indem alle Verkehrsträger in einem integrierten Netz abgebildet werden. Dabei können Sie festlegen, welche Verkehrssysteme (z. B. Pkw, Bus, Fahrrad) auf welchen Strecken und Fahrstreifen zugelassen sind.
Das bedeutet konkret:
- Busse können allgemeine Fahrstreifen mit dem motorisierten Verkehr teilen oder eigene Busspuren nutzen.
- Fahrräder können wahlweise im Mischverkehr oder auf separaten Radverkehrsanlagen geführt werden.
- Abbiegevorgänge können modusspezifisch definiert werden.
Stau- und Kapazitätseffekte werden über Belastungsfunktionen bzw. Capacity-Restraint-Funktionen (CR-Funktionen) sowie die Fahrstreifenwahllogik abgebildet.
Für öffentliche Verkehrsmittel im Mischverkehr berücksichtigt PTV Visum die Verkehrssituation, sodass gemeinsam genutzte Fahrstreifen die Fahrzeiten von Bussen realistisch beeinflussen.
Für aktive Mobilitätsformen (Rad- und Fußverkehr) kann die Radverkehrsumlegung die Geschwindigkeit und das Verkehrsaufkommen des motorisierten Verkehrs berücksichtigen, wenn Radverkehr im Mischverkehr geführt wird.
Wenn zeitliche Dynamiken relevant sind, erfassen dynamische Umlegungsverfahren, einschließlich der Simulationsbasierten dynamischen Umlegung (SBA), die Entstehung und Auflösung von Rückstaus über alle Verkehrssysteme hinweg im selben Netz.
Wie nutzen Verkehrsplaner szenariobasierte Prognosen in PTV Visum?
In PTV Visum beginnt eine szenariobasierte Prognose, indem das Projekt in das Szenariomanagement eingebunden wird. Dabei kann eine Basisversion beibehalten und daraus verschiedene Szenarioversionen abgeleitet werden – beispielsweise mit Änderungen im Netz, in der Nachfrage oder bei Maßnahmen.
PTV Visum speichert die Unterschiede zwischen diesen Versionen in Modell-Transferdateien, sodass jedes Szenario vollständig reproduzierbar bleibt.
Anschließend können dieselben Prozedurabläufe, Nachfrageberechnungen, Umlegungen, Berechnungen von Widerstandsmatrizen und Ergebnisse für mehrere Szenarien automatisiert in einem Durchlauf ausgeführt werden – ideal für konsistente Prognosen und Batchläufe.
Anschließend werden die Szenarien nebeneinander analysiert und verglichen. Über Versionsvergleiche und globale Layouts können wichtige Leistungskennzahlen (z. B. Verkehrsbelastungen, Geschwindigkeiten, Reisezeiten, Erreichbarkeit) ausgewertet und das bevorzugte Planungsszenario identifiziert werden.
Bei nachfrageorientierten Prognosen lässt sich das integrierte Nachfragemodell (z. B. das standardisierte Vier-Stufen-Modell) direkt in diesen Prozess einbinden.
Installation, Lizenzierung & Systemanforderungen
Wie lade ich die aktuelle Version von PTV Visum herunter und installiere sie?
Die aktuelle Version von PTV Visum kann über die PTV Visum Produktseite angefordert werden. Nach dem Herunterladen der Installationsdatei wird das Setup gestartet. Anschließend wählen Sie die gewünschten Komponenten aus, beispielsweise die PTV Vissim Vorschau oder die umfangreichen Beispiele, und schließen die Installation ab.
Nach der Installation wird die Lizenz über den PTV Lizenzmanager oder direkt in der Software unter Hilfe → Lizenz aktiviert.
PTV veröffentlicht regelmäßig Service Packs und Updates, um sicherzustellen, dass Ihre Software stets aktuell, stabil und mit den neuesten Funktionen ausgestattet ist. Beim Start von PTV Visum werden Sie automatisch über verfügbare Service Packs informiert.
Welche aktuellen Systemanforderungen gelten für PTV Visum?
PTV Visum läuft auf modernen 64-Bit-Windows-Systemen (Windows 11 oder aktuelle Windows Serverversionen). Erforderlich sind mindestens 4 GB RAM, empfohlen werden 16 bis 32 GB für größere Modelle. Für die Installation werden 2 bis 5 GB Speicherplatz benötigt. Zudem ist ein Full-HD-Display sowie eine 3D-fähige Grafikkarte mit Unterstützung von OpenGL 3.0 oder DirectX 11 erforderlich. Eine Internetverbindung wird für die Lizenzaktivierung und den Zugriff auf Hintergrundkarten benötigt.
Detaillierte Informationen finden Sie hier.
Welche Lizenzarten sind für PTV Visum verfügbar?
PTV Visum wird in drei Hauptlizenzformen angeboten:
- Einzelplatzlizenzen, die an einen bestimmten Rechner gebunden sind.
- Floating - Lizenzen, die zentral auf einem Server verwaltet und von mehreren Nutzerinnen und Nutzern gemeinsam verwendet werden können.
- Cloudbasierte Abonnements über PTV Hub, die einen flexiblen und kollaborativen Zugriff ermöglichen.
Sowohl Floating- als auch Cloudlizenzen bieten die Möglichkeit, Lizenzen zeitweise auszuleihen, um offline arbeiten zu können.
Preise, Support & Schulungen
Kann ich PTV Visum kostenlos mit einer Testversion ausprobieren?
Ja. Sie können PTV Visum kostenlos testen. Füllen Sie einfach hier das Formular aus. Anschließend erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zum Download der aktuellen Version. Die Testversion ist weitgehend funktionsfähig, enthält jedoch einige Einschränkungen: insbesondere sind die COM-Schnittstellen deaktiviert, und die Sitzungen sind zeitlich begrenzt.
Wo finde ich Schulungsmaterialien und Support für PTV Visum?
PTV Visum bietet umfassende Support- und Lernangebote über das zentrale Portal „Downloads, Learn & Support“. Dort sind Selbstlernmaterialien, das Hilfecenter und die FAQs miteinander verknüpft. Außerdem steht das Online-Handbuch zu PTV Visum jederzeit zur Verfügung.
Weitere Schulungsangebote:
- Professionelle Trainings zu PTV Visum über PTV Trainings
- PTV Visum Tutorials für den praktischen Einstieg
- Webinare in der Reihe PTV Talks
Darüber hinaus organisiert PTV jedes Jahr mehrere Anwendertreffen an verschiedenen Standorten weltweit. Diese Veranstaltungen bieten direkten Austausch mit PTV-Expertinnen und -Experten sowie anderen Nutzerinnen und Nutzern.
Weitere Diskussionen und Erfahrungen werden im PTV Visum LinkedIn forum geteilt, dem bereits über 5.000 Mitglieder angehören.
PTV Visum ist ein Premiumprodukt, warum lohnt sich die Investition?
PTV Visum ist ein Premiumprodukt, das sich durch Risikominimierung in Projekten und schnellere, fundiertere Entscheidungen bezahlt macht.
Mit leistungsstarker szenariobasierter Prognose, fortgeschrittenen Verfahren wie der Simulationsbasierten dynamischen Umlegung (SBA) und der integrierten Modellierung von Straße und öffentlichem Verkehr liefert PTV Visum Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern Erkenntnisse, die reale Verkehrsbedingungen präzise abbilden.
Bewährt in Städten weltweit, sorgt PTV Visum dafür, dass Investitionen auf belastbaren Analysen statt auf Annahmen basieren - und bietet damit ein verlässliches, zukunftssicheres Fundament für die Mobilitätsplanung.