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Mobility Tech Update 2026

Realistische Modelle. Effiziente Workflows. Das ist PTV Visum 27.

Mobilität realitätsnäher modellieren, komplexe Arbeitsabläufe vereinfachen und fundiertere Verkehrsplanungsentscheidungen treffen.

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Verkehrsmodelle noch näher an der Realität

PTV Visum 2027 hilft dabei, Verkehrsmodelle noch realistischer abzubilden und zugleich komplexe Modellierungsprozesse einfacher zu steuern. Neue Funktionen unterstützen die gemeinsame Modellbearbeitung, automatisierte Kalibrierung, die Integration gemessener Reisezeiten und detailliertere Analysen im öffentlichen Verkehr.

Weitere Verbesserungen erleichtern die Abbildung neuer Mobilitätsangebote, die Verfeinerung von Umlegungen und Nachfragemodellen sowie die Automatisierung von Skripten. Auch Umweltbewertungen lassen sich einfacher auf dem aktuellen Stand halten.

Download "Was ist neu in PTV Visum 2027" (PDF)

Parallele Modellbearbeitung in PTV Hub

Über PTV Hub können mehrere Projektmitglieder gleichzeitig am selben Visum-Modell arbeiten. Lokale Dateien müssen dadurch nicht mehr manuell ausgetauscht oder synchronisiert werden.

PTV Hub zeigt laufende Bearbeitungen an, speichert neue Revisionen und unterstützt beim kontrollierten Zusammenführen von Änderungen in das zentrale Modell. Überschneidungen oder widersprüchliche Änderungen werden automatisch gekennzeichnet, sodass Teams sie gezielt prüfen und auflösen können.

Modelle effizienter und systematischer kalibrieren

PTV Visum 2027 integriert die Modellkalibrierung direkt in den Modellierungsprozess. Nutzer können festlegen, welche Parameter angepasst werden sollen, welche gemessenen Zielwerte erreicht werden müssen und wie der Kalibrierungsprozess aufgebaut ist.

Anschließend kalibriert das System das gesamte Modell oder ausgewählte Teilbereiche mit den gewählten Optimierungsverfahren. Konvergenzstatistiken während und nach der Berechnung helfen dabei, den Fortschritt zu überwachen, manuelle Iterationen zu reduzieren und Modelle leichter neu zu kalibrieren, wenn sich Zielwerte oder Softwareversionen ändern.

Gemessene Reisezeiten direkt für realistischere Modelle nutzen

PTV Visum 2027 kann gemessene Reisezeiten aus PTV Flows übernehmen. Historische Reisezeiten realer Straßenabschnitte werden dabei den entsprechenden Strecken im Visum-Netz zugeordnet.

So erhalten Modellierer direkten Zugriff auf tatsächlich gemessene Verkehrsdaten und können Modelle schneller aufbauen und überprüfen. Modellierte Reisezeiten lassen sich einfacher validieren und reale Messwerte direkt für die Kalibrierung nutzen.

ÖV-Zugangswege ohne Anbindungen modellieren

Der Zu- und Abgang zum öffentlichen Verkehr kann in PTV Visum jetzt modelliert werden, ohne dafür Anbindungen definieren zu müssen. PTV Visum unterteilt die Bezirke dazu in ein virtuelles Raster und ordnet Haltestellen anhand von Einzugsgebieten und Fahrzeitprofilen zu.

So lassen sich Zu- und Abgangswege detaillierter abbilden und gleichzeitig der Aufwand für Aufbau, Prüfung und Aktualisierung des Netzes reduzieren. Auch unterschiedliche Szenarien für Haltestellenstandorte können einfacher untersucht werden, ohne die lizenzierte Netzgröße zu erhöhen.

ÖV-Qualität direkt mit der Rooftop-Methode bewerten

Mit PTV Visum lässt sich die Angebotsqualität im öffentlichen Verkehr jetzt direkt nach der Rooftop-Methode aus dem UK Passenger Demand Forecasting Handbook bewerten. Die dafür benötigten Rooftop-Skims stehen direkt im Modell zur Verfügung.

Dadurch müssen Umlegungsergebnisse nicht mehr für die Bewertung in externe Tools exportiert und anschließend wieder importiert werden. Die Methode unterstützt einen etablierten Standard aus der Bahnplanung und verhindert, dass zusätzliche, weniger attraktive Verbindungen die Bewertung der Angebotsqualität verzerren.

Ride Pooling und On-Demand-Angebote realistischer modellieren

PTV Visum bietet mehr Kontrolle bei der Modellierung von Ride-Pooling- und On-Demand-Angeboten. Dabei können mehrere, auch überlappende Bediengebiete berücksichtigt werden, während jeder Fahrgast weiterhin eindeutig einem On-Demand-System zugeordnet bleibt.

Anfragen lassen sich filtern, um unrealistisch kurze Fahrten auszuschließen. Zudem werden On-Demand-Abschnitte in ÖV-Umlegungen gezielt auf Zubringer- oder Last-Mile-Verkehre beschränkt.

Gemischte Nutzung von ÖV-Fahrstreifen bewerten

Mit PTV Visum lässt sich untersuchen, wie sich eine eingeschränkte Mitnutzung von ÖV-Fahrstreifen auswirkt. Busfahrstreifen können dabei gezielt für ausgewählte Fahrzeuggruppen, etwa Taxis, freigegeben und im Rahmen derselben Umlegung bewertet werden.

So können Planer die Auswirkungen auf Verkehrsmengen und Reisezeiten analysieren und fundierter entscheiden, wo eine gemischte Nutzung sinnvoll ist und für welche Fahrzeuggruppen die Fahrstreifen freigegeben werden sollen.

Nachfragematrizen mit gruppierten Zählwerten schätzen

PTV Visum kann Nachfragematrizen jetzt auch auf Basis gemessener Zählwerte schätzen, die sich auf Gruppen von Netzelementen statt auf einzelne Objekten beziehen. Das ist besonders hilfreich, wenn Zähldaten aufgrund der Modellauflösung oder der realen Netzstruktur nicht eindeutig einzelnen Elemente zugeordnet werden können.

Indem modellierte Verkehrsmengen und Messwerte auf derselben räumlichen Ebene miteinander verglichen werden, reduziert Visum den Aufwand für manuelle Zuordnung und Aggregation. Dadurch lassen sich Kalibrierung und Modellaktualisierung effizienter durchführen.

Realistischere synthetische Bevölkerungen für ABM erzeugen

Der verbesserte Population Synthesizer in PTV Visum erzeugt repräsentativere synthetische Personen und Haushalte für aktivitätsbasierte Nachfragemodelle. Dabei werden aggregierte Statistiken auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen berücksichtigt.

Die Ergebnisse sind mit denen von PopSim vergleichbar und unterstützen vollständig integrierte ABM-Workflows direkt in PTV Visum. So lassen sich Szenarien bewerten, ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln oder Bevölkerungsdaten zwischen Anwendungen übertragen zu müssen.

Python-Skripte schneller erstellen

Der Skripteditor in PTV Visum unterstützt jetzt Code-Vervollständigung für die mit PTV Visum 2026 eingeführte Python API sowie für die bestehende COM API. Dadurch lassen sich unterstützte Befehle und Syntax schneller finden und eingeben, ohne ständig in der Dokumentation nachschlagen zu müssen.

Das erleichtert die Erstellung eigener Skripte, etwa um Verfahrensabläufe um individuelle Berechnungen zu erweitern oder modellspezifische Daten automatisiert zu verarbeiten.

Emissionsberechnungen mit aktuellen COPERT-Daten durchführen

PTV Visum 2027 unterstützt jetzt COPERT 5.9.2 und ermöglicht damit Umweltbewertungen auf Basis aktueller Emissionsfaktoren. So können Planer Auswirkungen auf Dekarbonisierung und Luftqualität mit dem aktuellen COPERT-Modell bewerten.

Neben COPERT bleibt auch HBEFA direkt in Visum integriert. Emissionsanalysen lassen sich damit weiterhin nahtlos in bestehende Verkehrsplanungsprozesse einbinden.

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Ganz gleich, ob Sie PTV Visum bereits nutzen oder sich dafür interessieren: Ihre Perspektive hilft uns zu verstehen, was wir weiter verbessern können.

Vom bewährten Kern zu einer stärker vernetzten Zukunft

PTV Visum 27 ist Teil einer umfassenderen Ausrichtung im Bereich Mobilitätsintelligenz.

Umovity baut auf der bewährten PTV-Technologie auf und entwickelt vernetzte Anwendungen und KI-gestützte Workflows. So können Teams im Verkehrsbereich von der Planung und Modellierung zu gemeinsamen Erkenntnissen und nachvollziehbaren Entscheidungen gelangen.

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Success Stories: Erfahren Sie, wie unsere Kunden PTV Visum nutzen

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