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PTV Vissim

Sichere und nachhaltige urbane Mobilität

PTV Vissim ermöglicht es Planenden, die Interaktionen zwischen Fahrzeugen, Radfahrenden, zu Fuß gehenden und dem öffentlichen Verkehr mithilfe mikroskopischer Verkehrssimulation zu analysieren. Dadurch entstehen messbare Grundlagen für sicherere, sauberere und zuverlässigere Mobilitätsstrategien. 

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Die richtige Balance im städtischen Verkehr 

Eine der Hauptaufgaben von Städten im Bereich Mobilität ist es Themen wie verkehrliche Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Infrastruktur, Klimaziele, die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs und aktive Mobilität miteinander in Einklang zu bringen. Dabei müssen sie Faktoren wie ein begrenzter Raum und politischen Erwartungen gerecht werden. Zu verstehen, wie verschiedene Verkehrsarten miteinander interagieren, ist entscheidend für evidenzbasierte Mobilitätsentscheidungen: 

Die Neugestaltung des Straßenraums mit Fokus auf aktive Mobilität

Städtische Straßen werden zunehmend umgestaltet, um Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr zu priorisieren. Die Umverteilung des Straßenraums, etwa durch die Einführung geschützter oder neuer Radwege, Busspuren oder autofreier Zonen, wirkt sich unmittelbar auf die Verkehrsabwicklung, Korridore, die Leistungsfähigkeit von Knotenpunkten und die Stabilität des Gesamtnetzes aus. 

Mit PTV Vissim können multimodale Strategien zur Straßenraumneugestaltung in einer mikroskopischen Verkehrssimulation bewertet werden, bevor sie in der Realität umgesetzt werden. Alternative Szenarien für die Aufteilung von Fahrstreifen und die Gestaltung des Straßenraums lassen sich analysieren, um zu verstehen, wie sich Änderungen unter reproduzierbaren Verkehrsbedingungen (Spitzenauslastungen und Nebenzeiten) auf Verkehrsfluss, Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs und die Integration aktiver Mobilität auswirken. 

Die Simulation macht die Interaktionen zwischen Pkw, Radfahrenden, zu Fuß Gehende und öffentlichem Verkehr in jedem Entwurfsszenario messbar. Kapazitätsgrenzen, die Entstehung von Stauungen, Rückstaueffekte und potenzielle Konfliktbereiche werden sowohl auf Knotenpunkt- als auch auf Korridorebene sichtbar. Darüber hinaus lassen sich Sicherheitsindikatoren wie Time-to-Collision und Post-Encroachment Time aus Fahrzeug- und Fußgängertrajektorien ableiten. So können Bereiche mit hohem Risiko im Vorfeld identifiziert werden.  

Erforderliche Anpassungen der Signalzeiten sowie Detektions- und verkehrsabhängige Steuerungsstrategien können direkt umgesetzt und getestet werden, um geänderte Geometrien realitätsnah abzubilden. 

Durch den virtuellen Szenarienvergleich erhalten Städte eine belastbare Datengrundlage für neue Konzepte in Fragen der aktiven Mobilität, der Sicherheit und Erreichbarkeit und gleichzeitig Zahlen zu deren betrieblichen Leistungsfähigkeit. 

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs

Die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs (ÖV) wird häufig dadurch bestimmt, wie Busse und Straßenbahnen im Mischverkehr interagieren. Staus, variable Haltezeiten an Haltestellen, Maßnahmen zur Bevorrechtigung von ÖV-Fahrzeugen an Signalanlagen sowie die Koordinierung der Signalsteuerung entlang eines Korridors können Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des Angebots schnell beeinträchtigen, insbesondere unter Spitzenlastbedingungen. 

Mikroskopische Verkehrssimulation macht diese betrieblichen Effekte messbar, bevor Änderungen im Feld umgesetzt werden. PTV Vissim bildet Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs innerhalb des umgebenden Verkehrsflusses ab und erfasst deren Interaktionen mit Individualverkehr, Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgänger. 

Die Simulation berücksichtigt Haltestellenvorgänge und das Ein- und Aussteigeverhalten von Fahrgästen, sodass bewertet werden kann, wie sich unterschiedliche Haltezeiten auf die Stabilität der Fahrzeugfolgezeiten und die Zuverlässigkeit der Reisezeiten auswirkt. Maßnahmen zur Signalbevorrechtigung, einschließlich bedingter Bevorrechtigung und koordinierter Grünsteuerung, können innerhalb derselben Simulation bewertet werden, um ihren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des gesamten Korridors zu verstehen. Dies umfasst auch neueste Ansätze mit kontinuierlicher V2I-Kommunikation zwischen ÖV-Fahrzeug und Lichtsignalanlage. 

Leistungskennzahlen wie Verzögerungsverteilung, Varianz der Fahrzeugfolgezeiten und die Zuverlässigkeit der Reisezeiten auf Korridorebene bieten eine strukturierte Grundlage, um die Angebotszuverlässigkeit zu verbessern und gleichzeitig die Stabilität des Gesamtnetzes zu erhalten. 

Einfluss von Mobilitätsmaßnahmen auf Verkehrsemissionen

Neue Mobilitätsmaßnahmen verändern nicht nur Verkehrsflüsse, sondern auch Emissionsmuster im gesamten Netz. Die Umverteilung von Fahrstreifen, Signalsteuerung, Geschwindigkeitsmanagement oder die Bevorrechtigung des öffentlichen Verkehrs können in manchen Bereichen Staus reduzieren, in anderen jedoch Beschleunigungs- sowie Stop-and-Go-Vorgänge erhöhen. 

Mikroskopische Verkehrssimulation macht diese Effekte vor ihrer Umsetzung messbar. PTV Vissim berechnet den Effekt des Emissions (Treibhausgase und Luftschadstoffe) - und Kraftstoffverbrauchs auf Basis hochauflösender Fahrzeugtrajektoriendaten und bildet realistische Geschwindigkeits-, Beschleunigungs- und Verzögerungsmuster unter Betriebsbedingungen für unterschiedliche Flottenzusammensetzungen ab. 

Mit den Erkenntnissen aus dem Szenarienvergleich quantifizieren Ingenieure, Zielkonflikte bei Emissionen auf Korridor- und Netzebene. Durch die Verknüpfung betrieblicher Kennzahlen wie Verzögerung und Staubildung mit Emissionsmetriken erhalten Städte eine belastbare Grundlage, um Dekarbonisierungs- und Luftreinhaltestrategien vor der Umsetzung zu validieren. 

Die einfache Bedienung ermöglicht eine „One-Click-Bewertung“ der Umweltwirkungen beliebiger Maßnahmen, wie zum Beispiel eines neuen Signalprogramms. 

Verkehrssicherheitsanalyse und Vision Zero

Die Verkehrssicherheitsleistung wird durch Interaktionen zwischen Fahrzeugen, Geschwindigkeitsverteilungen und den verkehrstechnischen Steuerungsbedingungen im gesamten Netz beeinflusst. Zu verstehen, wo Konflikte auftreten, ist entscheidend, um die Sicherheit zu verbessern, bevor es zu Unfällen kommt. 

Detaillierte Trajektorien von Fahrzeugen, Radfahrenden und zu Fuß Gehende ermöglichen es die mikroskopische Verkehrssimulation den Mobilitätsexperten realistische und vorrausschauende Analysen der Verkehrssicherheit zu machen. PTV Vissim simuliert multimodale Interaktionen an Knotenpunkten und entlang von Korridoren und macht potenzielle Konfliktsituationen sichtbar bevor Zwischenfälle auftreten. 

Diese Trajektorien ermöglichen es Expertinnen und Experten Sicherheitsindikatoren abzuleiten wie Time-to-Collision (TTC), Post-Encroachment Time (PET) und Verzögerungsmuster. Mit Hilfe dieser Angaben können sie konfliktanfällige Bereiche im gesamten Netz identifizieren. 

In Kombination mit betrieblichen Kennzahlen zu Verzögerungen und Staubildung schaffen diese Sicherheitsindikatoren eine strukturierte Grundlage für die Bewertung von Infrastrukturmaßnahmen und Signalstrategien im Sinne der Vision-Zero-Prinzipien. 

Warum Verkehrsplanende PTV Vissim nutzen

Realistisches Verkehrsverhalten

Modellieren Sie realistisches Fahr- und Radverkehr als auch Fußgängerverhalten im Detail.

Echte multimodale Simulation

Simulieren Sie die Interaktion von Pkw, Lkw, Fahrrädern, E-Scooter, Motorräder, zu Fuß Gehende, sowie straßen- und schienengebundenen öffentlichen Verkehr in einem einzigen Modell.

Fundierte Entscheidungsgrundlagen

Nutzen Sie messbare Kennzahlen zur Unterstützung sichererer und nachhaltiger Mobilitätspläne.

Sichere Straßen gestalten

Testen Sie neue Konzepte zur Straßenraumgestaltung und identifizieren Sie Konfliktflächen vor der Umsetzung.

Emissionseffekte bewerten

Bewerten Sie, wie Mobilitätsmaßnahmen Verkehrsemissionen beeinflussen.

Erweiterte Signalsteuerung

Testen Sie Festzeit-, verkehrsabhängige und adaptive Signalstrategien in der Simulation, einschließlich V2I-Kommunikation.

PTV Vissim gibt Entscheidern Sicherheit

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